| 1946 | und 1947 wird das Sanatorium Erholungsheim für Kinder sowjetischer Offiziersfamilien, die im weiten Umkreis von Dresden stationiert sind. Die Kinder sind den ganzen Sommer über ohne ihre Eltern zum Erholungsurlaub hier, besuchen das Kreischaer Kino und unternehmen Ausflüge. Die Betreuung übernehmen sowjetische Erzieher. Das Personal für Reinigung und Verpflegung wird aus der Kreischaer Bevölkerung durch Arbeitseinweisung in das Sanatorium verpflichtet. | ![]() |
| 1948 | Das Sanatorium ist wieder Heilstätte. | |
| 1949 | Das Sanatorium geht in die Hände der Sozialversicherung der SDAG-Wismut (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) über und wird Heil- und Erholungsstätte für Bergarbeiter. Die Reichsversicherung für Angestellte wird in der sowjetischen Besatzungszone aufgelöst. Nach diversen Aus- und Umbauten beherbergt das Wismut-Sanatorium nun 180 bis 200 Patienten pro Jahr. | |
| 1951 | wird der Grundstein für einen Neubau gelegt. Der Bau, mit einem Kostenaufwand von 4,5 Mill. Mark errichtet, wird 1952 übergeben. Schwierigkeiten zeigen sich beim Bau der Grundmauern, da wahrscheinlich die Quelle des Schlafbrunnens freigelegt wurde. Beim Ausheben des Fundaments ist man auf sehr starke Wasseradern gestoßen. | ![]() |
| 1953 | wird zur Versorgung der Patienten in der damaligen Betriebsgärtnerei alles Land mit Gemüse bebaut. | |
| 1957 | kommen nun weniger Kumpel zur Erholung. Obwohl das Sanatorium noch Eigentum der SDAG Wismut ist, wird es erholungsbedürftigen Kindern mit ihren Lehrern aus Ungarn zur Verfügung gestellt. Im April wird das ehemalige Bergarbeiterkrankenhaus Freiberg in den alten Sanatoriumskomplex verlegt. Die Kurplätze verringern sich auf 200. Die Krankenhaus-Kapazität beträgt 135 Betten. Im gleichen Jahr wird die gesamte Krankenhausanlage Eigentum des Gesundheitswesens der DDR. Der Rundbau (Neubau) als Erholungsheim verbleibt Eigentum der SDAG Wismut. |
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| 1959 | Das Krankenhaus steht nun der Bevölkerung des Kreises Freital zur Verfügung. Verträge zwischen der SDAG Wismut und dem FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) sehen eine teilweise Belegung des Sanatoriums mit SV-Patienten vor. | ![]() |
| 1961 | Der Neubau wird komplett dem Staatlichen Komitee für Körperkultur und Sport als Rehabilitationszentrum übergeben. Das Komitee unterstellt es der DHfK (Deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport) in Leipzig. Die Leitung der Einrichtung übernimmt Herr Dr. Siegfried I s r a e l. Er ist auch als Mannschaftsarzt bei der Friedensfahrt bekannt. Das Krankenhaus bleibt zur Verfügung des Kreises Freital. Ärztlicher Direktor des Krankenhauses wird Herr Dr. S i e g. |
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| 1962 | Bis 1966 erfolgen zahlreiche Neubauten, u.a. der Bau des Sportplatzes, des neuen Heizhauses, des Ärzte-Wohnhauses, der Turnhalle und der Schwimmhalle. Der Name der Einrichtung lautet nun: Sportmedizinisches Rehabilitationszentrum (SMRZ). | ![]() |
| 1968 | Am 1.4. 1968 wird der bisherige Ärztliche Direktor der Medizinischen Akademie Dresden, OMR Prof. Dr. med. habil. Stanley Ernest S t r a u z e n b e r g, zum Direktor des Sportmedizinischen Rehabilitationszentrums berufen. | |
| 1969 | Am 01.03.1969 wird das bisherige Sportmedizinische Rehabilitationszentrum in Zentralinstitut des Sportmedizinischen Dienstes umbenannt. Damit übernimmt das Institut auch die Funktion einer Zentralstelle für die Weiterbildung der Ärzte, welche die Anerkennung als Facharzt für Sportmedizin (5 Jahre) erwerben oder sich als Ärzte anderer Fachrichtungen in speziellen Kursen (3 x 14 Tage) zum "staatlich anerkannten Sportarzt" qualifizieren wollen. Außerdem erfolgt hier die postgraduale Spezialisierung von Fachärzten für Sportmedizin in einzelnen Teilbereichen der Sportmedizin (Sporttraumatologie, Sportkardiologie, Sportphysiologie, Sporternährung, Kinder- und Jugendsportfragen, spezielle Aspekte des Frauensports). Das Krankenhaus des Instituts erhält 1969 die Genehmigung zur Facharztausbildung in der Fachrichtung Innere Medizin. Alle in Weiterbildung befindlichen Sportärzte des Instituts absolvieren nunmehr ihren klinischen Ausbildungsteil im Kreischaer Krankenhaus. |
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| 1978 | wird im hinteren Parkgelände das Zentrale Doping-Kontroll-Labor eingerichtet. Es ist das vierte vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Labor. | ![]() |
| 1980 | Neuer Direktor des Instituts wird OMR Dr. Rolf D o n a t h. Unter seiner Leitung werden das Krankenhaus sowie Sportstätten und Therapiebereiche noch einmal baulich verändert bzw. rekonstruiert. Ein Freizeitzentrum wird in der Nähe der Kegelbahn zur Freizeitgestaltung der Rehabilitanden errichtet. |