
| 1713 | findet sich erstmals die Nennung des Schlafbrunnens uff der wiessen. | ![]() |
| 1787 | erhält die Besitzerin des Rittergutes Kreischa, Hofrätin Christiane Friedericke von Reinhold, die Konzession zum Anlegen einer Kattundruckerei. | |
| 1830 | verkauft Ehrenreich Richter, ehemaliger Kattunfabrikant und Restaurator, die Gebäude an Christiane Wilhelmine R e i ß b a c h, Ehefrau von Gasthofspächter Johann Friedrich Reißbach, bei 200 Taler Anzahlung. Am 30.11.1831 erhält der Gasthof den Namen "Zum Sächsischen Hof". | |
| 1839 | Am 15.03.1839 will Reißbach eine Bade- und Wasserheilanstalt nach dem Muster der Prießnitz'schen Heilanstalt in Gräfenberg im österreichischen Schlesien* gründen. So entsteht die I. Kaltwasserheilanstalt Sachsens. (*Prießnitz hatte die erste Anlage dieser Art in Europa gegründet.) |
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| 1841 | erneuert Reißbach die Quelle des Schlafbrunnens. Er schmückt sie mit einer Sandsteinsäule mit der Inschrift: | ![]() |
| Dieser Wasserstollen wurde erbauet im Jahre 1591 und erneuert von J. F. Reißbach 1841 |
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| 1845 | Am 03.02.1845 verkauft Reißbach die Wasserheilanstalt, die einen guten Ruf besitzt und eine hohe Besucherzahl aufweist. | |
| 1846 | wird der Apothekenbesitzer Friedrich Wilhelm F ä h n d r i c h aus Ronneburg Eigentümer der Anstalt. | |
| 1869 | liegt das Bad durch Vernachlässigung derart darnieder, dass man bis Anfang Juni nur vier Badegäste zählen kann, während in früheren Jahren 150 Badegäste und mehr hier zur Kur weilten. | |
| 1873 | gründet sich ein A k t i e n v e r e i n Bad Kreischa, um die Einrichtung wieder zu beleben. | |
| 1880 | kauft der Arzt Dr. H a l b a u e r aus Leipzig das Sanatorium. Halbauer betreibt jedoch keine Kaltwasseranstalt, sondern ein Sanatorium für Nervenkranke. Hierbei wendet er aber auch weiterhin Wasserkuren an. | |
| 1885 | verpachtet Halbauer das Sanatorium an Dr. med. Friedrich P e l i z a e u s. | ![]() |
| 1887 | Am 31.01.1887 stirbt Halbauer. Eigentümer werden die Halbauer'schen Erben. | |
| 1890 | Ab diesem Jahr fungiert als leitender Arzt und Pächter Dr. E c k e b r e c h t. | |
| 1895 | Am 07.10.1895 wird die Badeanstalt an Dr. med. B a r t h e l s, prakt. Arzt, verpachtet. Besitzer sind noch immer die Halbauer'schen Erben. | |
| 1895 | Bis 1909 baut Dr. Barthels das Kurhaus um, erweitert die Parkanlagen (dazu kauft er zunächst den Saidaer Wiesenhang und bepflanzt ihn mit 500 Fichten, einzelnen Blautannen und Weymouthskiefern), errichtet die Kegelbahn und kauft als Attraktivität die Privateisenbahnhaltestelle König Alberts aus Strehlen und lässt sie im Park neben dem Speisesaal aufstellen. Barthels nutzt das Gebäude fortan als Musikpavillon, in dem Kurkonzerte abgehalten werden. Im Sommer nehmen hier die Gäste ihren Nachmittagskaffee ein. | ![]() |
| 1899 | Barthels funktioniert das Sanatorium durch umfangreiche Baumaßnahmen zu einem Krankenhaus für Nervenkranke um. Zunächst als Nervensanatorium bezeichnet, führte die Einrichtung ab 1900 den Namen: | ![]() |
| Dr. Barthels Sanatorium für Nervenleidende, Stoffwechselkranke und Erholungsbedürftige |