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Klinik Bavaria Kreischa
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Intensivmedizin und Weaning
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Fachkrankenhaus

 

Leistungen


In der modernen Intensivmedizin können heutzutage bis ins hohe Alter und bei schwersten Komplikationen Leben gerettet und verlängert werden. Intensivmedizin ermöglicht die Chance zur Heilung oder zur Lebensverlängerung mit chronischer Krankheit, sie birgt aber auch das besondere Risiko der Langzeitabhängigkeit von lebenserhaltenden Technologien. Begleit- oder Folgekrankheiten können zu zusätzlichen Problemen führen. In schwierigen Fällen entstehen schwere Funktionseinschränkungen mit zum Teil kompletter Abhängigkeit von Pflege und Überwachungspflicht. Dies gilt es zu vermeiden.

Die Kombination „Mensch/Maschine“ ergibt ein neues komplexes Gefährdungspotential und Gesamtrisiko. Aufgrund der spezifischen Risiken der Erkrankung, technologieabhängigen Risiken bzw. krankheitsassoziierten Technologien sind chronisch-kritisch kranke Menschen auf besondere Weise überwachungs- und/oder pflegeabhängig. Die Behandlung chronisch-kritisch kranker Patienten erfordert eine sektorenübergreifende Versorgung.

Das Fachkrankenhaus der Klinik Bavaria ist auf die Weiterbehandlung und erfolgreiche Therapie von chronisch kritisch Kranken mit Beatmungspflichtigkeit, Dialysepflicht, Keimen und/ oder Wundheilungsstörungen im „Weaningzentrum“ spezialisiert. Als weaning (englisch to wean – entwöhnen) bzw. Beatmungsentwöhnung wird die Phase der Entwöhnung vom Beatmungsgerät bezeichnet, die auf der Intensivstation im interdisziplinären Team aus Ärzten mit unterschiedlichen Fachspezialisierungen (Neurologie, Innere Medizin etc.), Therapeuten und Pflegekräften stattfindet. Erklärtes Ziel ist die möglichst vollständige Genesung, Unabhängigkeit und höchstmögliche Selbstständigkeit des Patienten.

Folgende Krankheitsbilder/-symptome werden schwerpunktmäßig im Fachkrankenhaus behandelt:




Wir versorgen künstlich beatmete und überwachungspflichtige Patienten, Patienten mit Nierenersatztherapie (Dialyse am Patientenbett) und/oder Wundheilungsstörungen (VAC-Pumpe). Aber auch nach Abschluss der operativen Versorgung nach Transplantation oder der hämatologischen Behandlung nach Knochenmarkstransplantation ist mitunter eine weitere Krankenhausbehandlung erforderlich. Dabei können wir intravenöse Medikamentengabe gewährleisten, PEGs (perkutane endoskopische Gastrostomie) versorgen und anlegen sowie Patienten auf außerklinische Beatmung einstellen, diese verordnen und mit einem individuellen Gerät versorgen. Die Aufnahme schließt unmittelbar an die primärversorgende Intensivstation an.
Ziel der Krankenhausbehandlung sind neben der Intensivbehandlung gleichermaßen die Entwöhnung von Organersatzverfahren und der Beginn intensiver Rehabilitationsmaßnahmen. Wenn eine Entwöhnung von der Beatmung nicht möglich ist, erfolgt eine optimale Einstellung auf außerklinische Beatmung (Heimbeatmung).