Immer noch schamhaft ignoriert werden - trotz angeblich sexueller Befreiung
- wichtige Bereiche unseres Lebens, die aber für das Wohlbefinden eines
Menschen wichtig sind. Sexualität und Störungen der sexuellen
Funktion sind nach wie vor Tabuthemen in der Bevölkerung. Sexuelle
Funktionsstörungen werden als passagere oder anhaltende Störungen
bei Einleitung und Durchführung des Geschlechtsverkehrs definiert.
Viele Menschen mit anderen organischen und/oder anderen psychischen oder
psychosomatischen Erkrankungen (nach verschiedenen Schätzungen fast
die Hälfte der Personen, die einen Arzt oder einen Psychotherapeuten
aufsuchen) haben auch sexuelle Probleme. Diese Störungen beeinträchtigen
meist das menschliche Wohlbefinden und können sekundär zu deutlichen
Verstimmungen und Selbstzweifeln führen.
Psychotherapie in verschiedenen Formen, vor allem verhaltenstherapeutische Ansätze, im Rahmen einer multidisziplinären Therapie, die auch Biofeedback-Behandlung, Training der Beckenbodenmuskulatur, weitere krankengymnastische Maßnahmen, beinhaltet, ist für viele Arten von Einschränkungen der sexuellen Funktion indiziert. Sie kann Ihnen helfen, dieses schambehaftete Thema zu enttabuisieren und somit mehr Wohlbefinden und ein besseres Selbstwertgefühl zu erlangen.