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Klinik Bavaria Kreischa
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PSYCHOTHERAPIE / VERHALTENSMEDIZIN

 

Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen Verunfallter

Unter einer posttraumatischen Belastungsstörung versteht man einen belastenden Symptomkomplex als Folgereaktion eines oder mehrerer traumatischer Ereignisse, die Tod, Lebensgefahr oder starke Körperverletzung beinhalteten oder bei denen die körperliche Unversehrtheit der eigenen oder einer anderen Person bedroht waren.

Wir behandeln vor allem Patienten, die unter Traumafolgestörungen nach Unfällen, Überfall, Naturkatastrophen bzw. in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit leiden. Aber auch Menschen mit Traumareaktionen nach sexueller oder körperlicher Gewalt profitieren durch unser integratives Traumabehandlungskonzept. Unser traumaressourcenorientiertes Konzept baut auf dem 3-Phasen-Modell nach Reddemann/Sachse auf und beinhaltet eine Stabilisierungs-, eine Traumakonfrontation (in vivo und in sensu) sowie eine Integrationsphase. In der Stabilisierungsphase findet eine ausführliche Diagnostik und Informationsvermittlung statt. Die Patienten erlernen ein effektives Symptommanagement und erarbeiten sich eine stabile Ausgangsbasis (Konfliktklärung, sichere finanzielle Situation/Wohnsituation). In der Traumakonfrontationsphase erfolgt die Nachverarbeitung des traumatischen Erlebnisses zunächst in sensu (Bildschirmtechnik nach Besser´95, IRRT - Imaginalis rescription and re prozessing Therapie nach Smucher´98 und EMDR - Eye Movement and Desenzibilisation Reaktion nach Shapiro 1998) und nach Abklingen der intensiven Symptomatik durch Konfrontation in vivo (z. B. Aufofahren). In der Integrationsphase werden die Konsequenzen des Traumaereignisses im Alltag, der berufliche Wiedereinstieg sowie die oft notwendige Trauerarbeit thematisiert. In den 3 Phasen werden zusätzlich Imaginationsübungen Qui Gong und Aromatherapie angeboten.

Unser Konzept zielt somit schwerpunktmäßig auf Patienten ab, die Traumatisierungen nach Unfällen bzw. in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit erlebt haben. Dazu zählen neben den Opfern von Autounfällen z. B. auch Polizisten, Feuerwehrleute, Soldaten oder Rettungs­personal mit dementsprechenden psychischen Problemen.

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