Willkommen | Aktuelles | Kontakt | Impressum | Infomaterial 
Imagefilm | Stellenangebote/Ausbildung | Links | Glossar
Klinik Bavaria Kreischa
Klinik Bavaria
youtube Twitter Empfehlung Google Facebook

NEUROLOGIE UND NEUROONKOLOGIE

 

Leistung

Medizinische Fachbereiche > Neurologie und Neuroonkologie > Leistung

In der Neurologie begegnen wir in einem hohen Maß chronisch fortschreitenden Erkrankungen, aber auch Akutereignissen, die für die Betroffenen mit Behinderungen der Mobilität und der Funktionalität im Alltag, in der sprachlichen Kompetenz und mit Beeinträchtigungen in Kognition und Gedächtnisleistungen einhergehen.

Galt die Neurologie in früheren Jahrzehnten als ein Fach mit vielen unheilbaren Erkrankungen, können Patienten heute von den Therapiefortschritten der modernen Medizin profitieren. Dazu zählen die verbesserten medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten, zum Beispiel bei Morbus Parkinson, Epilepsie und/ oder Multipler Sklerose. Neurologische Patienten profitieren aber auch von den medizinisch-technischen Fortschritten durch moderne bildgebende Verfahren in der Neuroradiologie, in der Schlaganfall- und Gefäßbehandlung sowie durch die weiterentwickelten Möglichkeiten der Neurochirurgie.

Ganz unabhängig davon bleibt die Rehabilitation eine wesentliche Säule bei der Behandlung von neurologischen Patienten, um Behinderungen zu minimieren oder auch, um zu lernen mit Behinderungen umzugehen und so aktiv wie möglich zu leben.

Schwerpunkte in der Behandlung von neurologischen Patienten sind:

  • Bewegungsfähigkeit und Mobilität anzubahnen und zu erhalten
  • eine weitestgehende Autonomie im Alltag und im Berufsleben zu schulen
  • sprachliche Ausdrucksmöglichkeit zu fördern sowie
  • Kognition und Gedächtnisleistung zu trainieren.
Rehabilitation vor Pflege - Rehabilitation vor Rente

Damit fühlen wir uns dem Grundsatz "Rehabilitation vor Pflege - Rehabilitation vor Rente" als Klinik verpflichtet. Mobilität, Selbständigkeit, sprachliche Kompetenz und Selbstbestimmtheit sind die wesentlichen Zielsetzungen für unsere Patienten.

In Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden und den regionalen Kliniken, aber auch überregionalen Einrichtungen und Institutionen, sichern wir ein Therapieangebot auf aktuellem wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Es ist ein Grundanliegen der Klinik, einen hohen Qualitätsstandard sicher zu stellen und zu gewährleisten.

Innerhalb der Neurologie werden Patienten mit einem breiten Spektrum neurologischer Erkrankungen unterschiedlicher Schwere behandelt. Die Aufnahme ist sofort im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt möglich; eine Behandlung kann bis zur Anschlussheilbehandlung erfolgen (Rehabilitationsphasen B, C und D). Der Patient profitiert so von einer lückenlosen aufeinander aufbauenden Behandlung mit größtmöglichen Linderungs-/ Heilungschancen. Um diesem breiten Spektrum an Erkrankungen und damit Behandlungsansprüchen gerecht zu werden, ist die Neurologie in verschiedene Bereiche mit besonderen Schwerpunkten gegliedert.

Das Behandlungsspektrum der Neurologie umfasst:

  • Zerebrovaskuläre Erkrankungen - Rehabilitation nach Schlaganfall und Hirnblutung
  • Neuro-Onkologie - Behandlung von Patienten mit primären und sekundären Tumoren des Zentralnervenssystems einschließlich neurologischer Folgeerkrankungen nach Chemotherapie und Bestrahlung
  • Behandlung von Parkinson-Patienten unter Optimierung der medikamentösen Einstellung
  • Rehabilitation von Patienten mit Muskelerkrankungen
  • Physiotherapeutisches und ergotherapeutisches Spezialprogramm für Patienten mit multipler Sklerose
  • Behandlung von Sprech- und Schluckstörungen unter HNO-ärztlicher Kontrolle
  • Schmerztherapie unter Nutzung interdisziplinärer Mitbehandlung
  • Neuro-Traumatologie - Behandlung von polytraumatisierten und Schädel-Hirn-Trauma-Patienten, Patienten mit peripheren Nervenverletzungen
  • Mobilisation, Belastungsaufbau nach Frakturen unter chirurgischer Mitbetreuung
  • Neuro-Geriatrie - Behandlung von älteren multimorbiden Patienten mit gefäßbedingten Gehirnfunktionsstörungen und neurologischen Komplikationen unter besonderer Berücksichtigung altersgemäßer Besonderheiten