Willkommen | Aktuelles | Kontakt | Impressum | Infomaterial 
Imagefilm | Stellenangebote/Ausbildung | Links | Glossar
Klinik Bavaria Kreischa
Klinik Bavaria
youtube Twitter Empfehlung Google Facebook
Medizinische Fachbereiche Neurologie und fachübergreifende
Rehabilitation
Neurologie / Neuroonkologie Neurologie/ Neurokognition Kardiologie / Angiologie Onkologie / Hämatologie Orthopädie / Traumatologie /
Zentrum für Querschnittgelähmte
Psychotherapie / Verhaltensmedizin Innere Medizin / Diabetes /
Stoffwechsel und Endokrinologie
Zentrum für frührehabilitative und rehabilitative Wundtherapie (ZFRW) Urologie HNO / Phoniatrie Nephrologie / Dialyse Medizinisches Zentrum für Arbeit
und Beruf
Unfallversicherung Pflege

INNERE MEDIZIN / DIABETES / STOFFWECHSEL UND ENDOKRINOLOGIE

 

Modellprojekt

Akutbehandlung und Rehabilitation vernetzt

1997 begann das Freitaler Krankenhaus, sich auf die Behandlung von Fußproblemen bei Diabetikern zu spezialisieren, genannt auch diabetischer Fuß. Diabetes ist eine sehr leidvolle Krankengeschichte, am Ende steht oft die Amputation. Wenn eine qualifizierte Behandlung auf neuestem Stand aber so früh wie möglich erfolgt, können Spätschäden verhindert oder zumindest gemindert werden. Das erspart viel menschliches Leid. Und - auch dieser Faktor soll nicht unerwähnt bleiben - entlastet Kranken- und Pflegekassen. Das Freitaler Krankenhaus ging dabei einen Weg, der ungewöhnlich, aber nur logisch ist. Die Klinik blickte über den eigenen Tellerrand und holte sich Fachleute ins Boot, die Behandlungs- und Betreuungsangebote vernetzen. Möglich wurde das entscheidend durch Rudolf Presl, der immer die ganzheitliche medizinische Versorgung im Blick hat. Der Eigentümer der Bavaria-Rehaklinik in Kreischa nutzte seinerzeit auch sein Engagement für das Freitaler Krankenhaus und verknüpfte Akutbehandlung mit Rehabilitation. Damit Patienten im Krankenhaus und während der Rehabilitation aus einer Hand behandelt werden, wurde Matthias Weck Chefarzt an beiden Häusern. Er ist ein führender Diabetologe in Sachsen. Als 2000 Friedrich Utz aus München für das Freitaler Krankenhaus gewonnen werden konnte, verfügt die Klinik auch über einen ausgewiesenen Gefäßchirurgen. Diese Kompetenz, die Erfahrungen und die Initiative durch die Rhön-Klinikum AG, die das Krankenhaus übernahm, waren die Empfehlung für ein Modellprojekt in Sachsen. Die Ba varia-Klinik Kreischa, das Krankenhaus Freital und die AOK Sachsen unterzeichneten Ende 1999 eine Vereinbarung. Demnach ist es möglich, Patienten mit diabetischem Fuß komplex zu behandeln - angefangen von der Diagnostik und Therapie im Krankenhaus über die Diabetiker-Schulung bis hin zur Rehabilitation und Nachuntersuchung in Kreischa. Die Ergebnisse werden wissenschaftlich von der TU Dresden begleitet. Der derzeitige Stand ist, daß bei der Nachuntersuchung 1 Jahr nach Aufnahme der Patienten in das Modellprojekt 80% der Befunde komplett abgeheilt sind.
Quelle: Sächsische Zeitung

Integrierte Behandlungskette bei Patienten mit diabetischem Fußsyndrom (DFS) (Auswertung)

<< zurück