Der Aktivitätsgrad der CED wird anhand des CDAI genau eingeschätzt. Die medikamentöse Therapie wird der Krankheitsaktivität entsprechend gestaltet. Folgeerscheinungen der CED (insbesondere alimentäre Defizite, Osteoporose) werden diagnostiziert und behandelt. Zielstellung der Rehabilitationsmaßnahme ist neben der therapeutischen Beeinflussung der Erkrankung die Verbesserung der Krankheitsbewältigung durch gezielte therapeutische Maßnahmen.
Stützende Gespräche werden zur psychischen Entlastung und zur Verbesserung des Wohlbefindens und zur Verbesserung der Krankheitsverarbeitung durchgeführt, sowie psychotherapeutische Gespräche zur Verminderung psychischer Störungen (z. B. Angststörungen, Depressionen) die im Zusammenhang mit der CED zu sehen sind. Beratung und/oder Therapie zur Verbesserung des psychischen Leistungsvermögens: (Entspannungstraining, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Stressverarbeitung, Umgang mit lang andauernden Schmerzzuständen).
Die Ergotherapie dient als Kreativtherapie zur Stützung der Copingstrategien. Im Rahmen der Ernährungstherapie wird der Ernährungszustand durch eine individuell angepasste Kostform verbessert. Weitere Zielstellung der Rehabilitationsmaßnahme ist die Verbesserung der physischen Leistungsfähigkeit durch ein physikalisch-physiotherapeutisches Programm.